Kieferorthopädie

In unserem Behandlungszentrum arbeiten hoch qualifizierte Zahnärzte. Jeder Zahnarzt besitzt mindestens ein Spezialgebiet, auf dem kontinuierliche Weiterbildungen erfolgen. In unserer Praxis bieten unter anderem die Versorgung mit Zahnimplantaten, Zahnästhetik, Behandlung von Angstpatienten und Kindern sowie Kieferorthopädie an.  Ziel ist es, unseren Patienten die bestmögliche kieferorthopädische Therapie in einer persönlichen und angenehmen Atmosphäre zu bieten. Gemeinsam mit den Patienten erarbeitet unsere Kieferorthopädin Dr. Birgit Gmyrek die bestmöglichen Behandlungskonzepte, natürlich ganz individuell und mit modernster Diagnostik.

Was ist Kieferorthopädie?

Die Kieferorthopädie ist ein Teilgebiet der Zahnmedizin, das sich mit der Erkennung und Behandlung von Kiefer- und Zahnfehlstellungen befasst.

Wann ist Kieferorthopädie notwendig?

Kieferorthopädische Therapiemaßnahmen sind im Milchgebiss eher selten.
Das typische Alter für den Behandlungsbeginn liegt meist zwischen dem 9. und 11. Lebensjahr.
Regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt können dazu beitragen, therapiebedürftige Fehlstellungen zu erkennen um rechtzeitig mit der Therapie zu beginnen.
Eine kieferorthopädische Behandlung ist in jedem Alter möglich. Auch Erwachsene, die sich durch ihre Zahnfehlstellung ästhetisch beeinträchtigt fühlen und endlich wieder herzhaft Lächeln wollen oder aufgrund des Schiefstandes eine verminderte Kaufunktion erleiden, können sich einer Behandlung unterziehen.

Wie läuft eine kieferorthopädische Behandlung ab?

1. Beratungsgespräch und Diagnostische Untersuchung
Zu Beginn erfolgt eine kieferorthopädische und allgemeine Untersuchung des gesamten Kauorgans. Es erfolgt ein Abformung von Oberkiefer und Unterkiefer zur Erstellung von dreidimensional getrimmten Gipsmodellen. Zur Übersichtsaufnahme der Zähne wird ein Orthopantomogramm (OPG/Röntgenbild) und zur Analyse der Gebiss-und Schädelstrukturen ein Fernröntgenbild angefertigt.
Anhand der Ergebnisse aus der Diagnostik wird für jeden Patienten ein individueller Plan erstellt.

 

2. Behandlung
Die kieferorthopädische Behandlung erstreckt sich bei Kindern und Jugendlichen normalerweise über einen Zeitraum von 2-4 Jahren.
Bei erwachsenen Patienten variiert die Behandlungsdauer in Abhängigkeit von den Wünschen und Erwartungen des Einzelnen, also vom Umfang der Behandlung und vom tatsächlichen Korrekturbedarf.
Je nach Behandlungsfall und Schweregrad können unterschiedliche kieferorthopädische Geräte zum Einsatz kommen. In den meisten Fällen werden herausnehmbare oder festsitzende Spangen angewendet bzw. die Kombination aus Beiden.
Damit nicht nur die Zähne schön gerade stehen, sondern am Ende auch ein gepflegtes, weißes Lächeln zu sehen ist, bedarf es einer guten Mitarbeit des Patienten. Da Zahngesundgeit auch in der Kieferorthopädie eine zentrale Rolle spielt, bieten wir in unserer Praxis regelmäßig Prophylaxe mit Zahnreinigung und Putztraining als Begleitung zur Behandlung an.

3. Retentionsphase
Damit die Zähne nach der Korrektur der Fehlstellung auch so bleiben, bedarf es einer Stabilisierungsphase, denn die Zähne haben eine Tendenz zur Rückwanderung in ihre alte Ausgangssituation. In dieser Phase kommt es zur Anfertigung einer herausnehmbaren Spange bzw. eines Retainers, ein kleiner Draht, der meist an der Innenseite der Schneidezähne im Oberkiefer bzw. Unterkiefer befestigt wird.